Montag, 3. Mai 2010

Vermissen

Ich habe ein Wochenende hinter mir, das ich im Prinzip so gut wie allein verbacht habe. Das ist grundsätzlich nichts negatives und all jene, die mich besser kennen, wissen, dass ich eigentlich nicht ungern alleine bin und die Zeit auch ganz gerne zum Nachdenken nutze.

Naja dieses Wochenende war es aber ein bisschen anders ... mir ist gehörig die Decke auf den Kopf gefallen. Gut, das ist grundsätzlich auch nichts ungewöhnliches (also jetzt so generell, weniger auf mich bezogen).
Der Höhepunkt meines Wochenendes war somit der ein oder andere Skype-Chat - was im eigentlichen Sinne doch auch wieder irgendwo traurig ist, oder nicht?

Es gibt einen Punkt, der mir sagt, dass es eigentlich nicht traurig ist und der ist, dass es grundsätzlich egal ist, wie man mit den Leuten kommuniziert, die einem wichtig sind. Und genau diese Menschen sind es, die es mir erleichtern ein bisschen fernab von ihnen und dem was in ihren Leben passiert.
Um das an dieser Stelle klarzustellen: Ich bin gern in Ingolstadt, liebe meine Arbeit hier und ich will mich nicht beklagen.

Doch ich möchte auch ganz explizit sagen, dass ich es vermisse mit vielen Leuten auf einen Kaffee zu gehen, einen Film zu schauen, zu quatschen und diese einfach nur im Arm zu halten.

Eines lerne ich hier definitiv und zwar noch stärker als ich in Korea war: Man lernt etwas dann zu schätzen, wenn man es nicht jederzeit haben kann.

In diesem Sinne: Ich vermisse euch.

Alles Liebe
Alex

Kommentare:

  1. Hey,
    das wird schon wieder. Habe auch sehr viel Erfahrung damit ;-)!
    Bald bist du e wieder in der Heimat!

    LG aus einem ziemlich einsamen Büro
    Chris

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  2. Ich bin davon überzeugt, dass solche (Lebens-)Erfahrungen notwendig sind... für Einen selbst und für die, die es indirekt betrifft! Im diesem Sinne - Liebe Grüße einer Gleichgesinnten (oder nennt man das schon Leidensgenossen) :)

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